Produktfotografie oder 360° Produktansicht. Möglichkeiten und Anforderungen an Produktfotos in Onlineshops und auf Marktplätzen.

In erster Linie soll der Artikel unverfälscht, klar und vor allem ausreichend dargestellt werden. Dabei spielen viele technische Faktoren eine Rolle. Eine passende Ausleuchtung, die sich an den Eigenschaften des Motivs orientiert und die entsprechende Kamera zur Ablichtung lassen sich mit etwas Übung in die eigenen Fähigkeiten überführen. Da Produktfotos vor allem in Onlineshops aber auch eine verkaufsanregende Wirkung entfalten sollen, muss die Produktfotografie neben den fachlichen Voraussetzungen auch auf Forschungen aus der Werbung zurückgreifen und sich einiger Möglichkeiten bedienen. So sind in den letzten Jahren, vor allem im Zuge der immer stärker werdenden Dominanz des Onlinehandels immer neue Darstellungsformen für Produkte innerhalb von Onlineshops entstanden.

Nachfolgend erklären wir Ihnen kurz die geläufigsten Präsentationsformen für Artikel in Onlineshops oder innerhalb von Marktplätzen.

Das Produktfoto

Die Motive werden aus der Umverpackung entfernt und so fotografiert, wie sie auch genutzt oder abgelegt werden würden. Die gängigste Form ist hier die dekorationslose Darstellung in einer Halbperspektive vor weißem Hintergrund. Dabei werden die Produkte perfekt freigestellt auf dem Hintergrund platziert oder mit zusätzlichen Schatten- oder Spiegeleffekten aufgewertet.

Der Packshot

Die Packshot-Fotografie unterscheidet sich von der klassischen Produktfotografie nur dadurch, dass die Produkte meist in der Umverpackung belassen und so auch fotografiert werden. Insbesondere bei aufwendigen oder hochwertigen Verpackungen lohnt sich eine Aufnahme in diesem Stil zumindest als zusätzliche Ansicht.

360-Grad-Produktfotografie

Die Darstellung Ihrer Produkte über 24 bis zu 72 Einzelbildern, aneinandergereiht zu einer dynamischen Rundumansicht ermöglicht Ihren Kunden nicht nur, das Produkt aus nahezu allen Blickwinkeln betrachten zu können, die interaktive Funktion zum Drehen des Motivs weckt Anreize. Die technisch bedingte Distanz zwischen Kunde und Produkt wird verringert und Widerrufsinanspruchnahmen verringern sich messbar durch die erweiterten Möglichkeiten bei der Darstellung vor allem komplexer oder hochpreisiger Produkte.

Die Ladezeiten unserer Rundumansichten werden serverseitig optimiert und entsprechen beim Abruf etwa der Datengröße eine größeren Artikelbilds.

Die Einbindung erfolgt mittels kurzem HTML-Code, den Sie nach Abschluss der Produktion zusammen mit einer kurzen Anleitung und allen entstandenen Produktfotos per E-Mail und als dauerhaften Download erhalten.

Legeware

Unter diesem Begriff versteht man das vertikale Fotografieren insbesondere von Bekleidungsstücken im Bereich Fast Fashion, die auf Grund Ihrer Beschaffenheit nicht selbstständig stehen. Die Bekleidungsstücke werden dabei so drapiert, dass ein ansprechender Eindruck davon entsteht, wie die Artikel am eigenen Körper aussehen können. Diese Darstellungsvariante ist sehr einfach umzusetzen und lässt Spielraum für eigene Nuancen.

Hollow Man

Bei der Hollow-Man-Fotografie werden Bekleidungsstücke an einer Schaufensterpuppe drapiert. In der digitalen Nachbearbeitung werden nun alle sichtbaren Elemente der Schaufensterpuppe entfernt, so dass der Eindruck einer unsichtbaren Schaufensterpuppe entsteht.

Dieser Effekt ist sehr eindrucksvoll, erfordert in der Produktion allerdings einige zusätzliche Arbeitsschritte.

Welche Darstellung für Ihre Produkte in Frage kommt, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Sinnvoll kann bei Mischsortimenten auch der Einsatz unterschiedlicher Darstellungsvarianten sein.

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